Medienvielfalt in der digitalen Demokratie. Make the Truth great again!

Fast 20 Prozent der Online-Nutzer in Deutschland gewinnen schon heute ihre Nachrichten zum Zeitgeschehen aus Facebook, Twitter & Co. Meinungsbildungsprozesse sind ohne Intermediäre nicht mehr denkbar. Social Bots und Fake-News haben damit zunehmenden Einfluss auf demokratische Prozesse. Ein demokratisches Gemeinwesen muss ein elementares Interesse an einer medialen Vielfalt auf allen Kommunikationskanälen, an der Offenhaltung von Kommunikationsprozessen und an einem Höchstmaß kommunikativer Chancengleichheit haben.

Welche gesellschaftspolitischen Bedenken existieren bei einer Regulierung von sozialen Netzwerken? Muss angesichts ihrer zunehmenden Bedeutung die Sicherung der Medienvielfalt unter neuen Prämissen erfolgen? Welche Rolle können die klassischen Medien in sozialen Netzwerken spielen?

Impulsreferat:

Prof. Dr. Wiebke Möhring, Professorin für Online- und Printjournalismus am Insitut für Journalistik, TU Dortmund

Panel u.a. mit:
Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender, VPRT
Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen
Prof. Dr. Wiebke Möhring, Professorin für Online- und Printjournalismus am Insitut für Journalistik, TU Dortmund
Prof. Dr. Ralf Müller-Terpitz, Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK)
Andreas Tyrock, Chefredakteur, WAZ

Moderation: Prof. Dr. Christian Stöcker, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg